Trainingslager 2018: Aselager Mühle (Tag 1)

Exklusiver Bericht unserer Fanvertreters im AR aus Herzlake

28.06.2018 | 21:06
Obwohl ich mir sicher bin, dass das Trainingslager in Belek 2016 aus diversen Gründen schwer zu toppen sein würde, habe ich mich heute gut gelaunt auf den Weg nach Niedersachsen gemacht. Wettervorhersage für alle vier Tage top und die Aussicht auf RWE praktisch rund um die Uhr ... was will man mehr?

Mannschaft und Trainerstab waren bereits um 11 Uhr vor Ort und hatten gerade Mittagsruhe, als ich um 14 Uhr eintraf. Man brauchte nicht lange, um festzustellen, dass das Hotel und das Trainingsgelände (nur 100 m entfernt) höchsten Ansprüchen genügt. Nicht umsonst sind hier regelmäßig Bundesligisten zu Gast.

Um 16 Uhr dann die erste Einheit des Tages. Mit dabei Gashi und Aydin, zwei A-Jugendliche von RWE, Enzo Wirtz vom WSV, Keeper Lukas Raeder und ein Torwart der A-Jugend von RWE (Name wird nachgeliefert). Verletzungsbedingt nicht dabei unsere Torhüter Lenz und Heller sowie Jansen und natürlich Harenbrock.

Coach "Kalle" Neitzel begann die Einheit mit einem knackigen Athletik-Part, durch den der Chef-Coach selbst führte. Und das nicht nur verbal, sondern auch als sehr aktiver „Vorturner“. Reminder für die nächste Sitzung Vorstand und Aufsichtsrat: Budget für Athletik-Trainer kann gestrichen werden! ;-)

Danach ging es an den Ball mit unterschiedlichen Spielformen und sehr engagiertem und vor allem lautstarkem Coaching. Hat den Vorteil, dass man auch am Spielfeldrand von der Ansprache alles mitkriegt ohne sonderlich die Ohren zu spitzen. Bei sommerlichen 27 Grad gab es für die fünf RWE-Trainingskiebitze und RS-Reporter zudem bequeme Stühle und 2 große Sonnenschirme. Fazit: Gemütlich! Das Fazit werden die Spieler nicht unbedingt teilen.

Wenn es an der Anlage überhaupt etwas zu meckern gibt: Sie liegt zwar wunderschön im Grünen, ist aber nicht eingezäunt, so dass am Ende des Training von 25 Bällen nur noch 19 da waren. Jürgen Lucas, der zum Abendessen zu uns stieß, merkte in diesem Zusammenhang zurecht an, dass so etwas nicht passieren könnte, wenn die Bälle alle im Tor versenkt würden. Das Argument, die Torhüter hätten die Schüsse z.T. mit Glanzparaden über die Latte gelenkt, beruhigte unseren sportlichen Leiter dann wieder. Nach gut zehn Minuten waren dann die Bälle 20 bis 25 wiedergefunden.

Unser Langer Philip Zeiger hat heute übrigens Geburtstag! Für eine Party wird es aber zeitlich eng, da die Mannschaft direkt nach dem Abendessen um 19:45 Uhr zur Videoanalyse des Spieles gegen Fortuna Köln vom Montag gebeten wurde. Ab 23 Uhr ist dann Nachtruhe, ehe es morgen bereits um 10 Uhr wieder auf den Platz geht. Am Nachmittag wird dann wieder um 16 Uhr trainiert - dann geht’s hier mit Teil 2 weiter.

Nur der RWE!